Archiv für den Monat Januar 2018

„Burnout“ – ein aktuelles Thema

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Auf reges Interesse stieß der Vortrag über Burnout am 23.01.2018 im Gasthaus „Neue Linde“.

In Zusammenarbeit mit der „Gesundes Kinzigtal GmbH“ konnten die Gutacher LandFrauen die Diplom-Psychologin Vanessa Lehmann als Referentin für diese Veranstaltung gewinnen. Frau Lehmann arbeitet seit zwei Jahren in diesem Bereich in der Oberbergklinik in Hornberg.

Frau Lehmann erklärte den Zuhörern, was man unter Burnout versteht und welche Kriterien für die Beurteilung der Krankheit herangezogen werden. Sie nannte unterschiedliche Faktoren, die Ursache für einen Burnout sein können; dazu zählen unter anderem Arbeitsüberlastung aber auch Unterforderung, keine Wertschätzung bei der Arbeit, Perfektionismus oder das „Helfer-Syndrom“. Es sei immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren (privat und beruflich) die zu einem Burnout führen können.

Mit kleinen Übungen demonstriert Sie, wie individuell das Stresserleben sein kann – denn was der Eine schon als Stress empfand sah der Andere noch gelassen. Dieses persönliche Empfinden erklärte Sie damit, dass Stresserleben innerlich entsteht und mit unserer Inneren Haltung zusammenhängt. Wenn wir also unsere Innere Haltung verändern, können wir dadurch unser Stressempfinden positiv beeinflussen. Einem Burnout könne man vorbeugen, indem man für Ausgeglichenheit sorgt (Work-Life-Balance), sich in Achtsamkeit übt und seine inneren Antreiber erkennt („Sei perfekt“) und positiv verändert („Gut ist gut genug“).

Zum Schluss gab Frau Lehmann den Zuhörern Tipps, wie man vorgeht, wenn man selbst betroffen ist oder einen Betroffenen im näheren Umfeld hat. Außerdem beantwortete sie die Fragen der Anwesenden.

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Bärbel Wöhrle, 1. Vorsitzende, bedankte sich bei Frau Lehmann mit einem Frühlingsgruß für den informativen Vortrag.

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Landfrauen erkunden unbekannte Wege in der Heimat

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Traditionell führte die Winterwanderung der Gutacher Landfrauen wieder zu einer Weihnachtskrippe. Die Landfrauen bestehend aus 28 Personen  davon 7 Landmänner fuhren mit Privat-PKW über Niederwinden – dort war in einem Gartengrundstück eine ganze Krippenlandschaft aufgebaut – weiter nach Oberspitzenbach in die dortige kleine Dorfkirche. Neben dem barocken Altar war eine außergewöhnlich schöne Naturkrippe aus Rebholz mit den Figuren aus der heiligen Geschichte aufgebaut. Die stimmungsvoll beleuchtete Krippe wurde durch leise Chormusik im Hintergrund untermalt.

Die Gruppe legte einen weiteren Halt auf dem Weg zum „Prechterhof“ ein. Die Aussicht, die sich vom angesteuerten Grillplatz bot (teilweise waren die Berggipfel noch in Wolken gehüllt) regte zu allgemeinen Standortbestimmungen an. Sicher erkannt wurden nach einigen Diskussionen der Brandenkopf, Gschasikopf und der Kandel. Den meisten Teilnehmern war dieser Teil unserer näheren Heimat bisher völlig unbekannt.

Die Straße führte weiter durchs “Vater unser Loch“ zum Prechterhof. Wir wurden dort mit einem phantastischen Bauernvesper von deftig bis süß verwöhnt. Die Stimmung wurde immer besser als wir beim „flüssigen Dessert“ angekommen waren.

Bärbel Wöhrle bedankte sich bei der Familie Schneider für die exzellente und reichhaltige Bewirtung mit einem „flüssigen Gruß“ aus Gutach an der Schwarzwaldbahn.

Die anschließende Heimfahrt war dann noch einmal für die Teilnehmer eine Fahrt durch unbekanntes Gebiet – bis sich schließlich alle an der Kirche in Hofstetten angekommen, wieder auskannten.

Vielen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die Organisation der Wanderung und diesem wunderschönen Nachmittag in unserer tollen Heimat.

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