Krebs und Ernährung – gibt es Zusammenhänge?

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Am 4. Februar 2019 war der Weltkrebstag – auch die Gutacher LandFrauen wollten sich zu diesem Thema informieren und hatten in Zusammenarbeit mit dem Ernährungszentrum Ortenaukreis einen Vortragsabend zum Thema „Krebs und Ernährung – gibt es Zusammenhänge?“ organisiert. Referentin war Dipl. Oecotrophologin Frau Dr. Silke Bauer aus Gengenbach. Sehr viele Interessierte waren der Einladung in das Gasthaus Löwen gefolgt.

 

Frau Dr. Silke Bauer nannte mögliche Ursachen für eine Krebserkrankung bspw. die Genetik, Umweltfaktoren, Zufall oder auch der persönliche Lebensstil. Ungesunde Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol oder wenig Bewegung könne das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, erhöhen. Sie gab Informationen und Tipps, wie man sich richtig und abwechslungsreich ernähren kann. Mehrmals täglich Obst und Gemüse, gesunde Fette, Fisch  und weniger, aber  hochwertiges Fleisch tragen dazu bei, dass wir unseren Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und gesunden Fetten versorgen. Regionale und saisonale Produkte sind dafür bestens geeignet. Anhand von verschiedenen Beispielen zeigte sie auch auf, wieviel Zucker und ungesunde Fette in Produkten versteckt sind und nannte gesunde Alternativen. Ein gesundes Körpergewicht, tägliche Bewegung und Sport können auch zur Vorbeugung beitragen. Den Erkrankten riet sie von extremen Ernährungsformen und langen Fastenkuren ab. Um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren sollten sie auch keinen Druck auf sich ausüben und dem Körper Pausen gönnen. Im Anschluss an Ihren Vortrag beantwortete sie noch gerne die Fragen der Zuhörer.

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Die 1. Vorsitzende Bärbel Wöhrle freute sich über das große Interesse an dieser Veranstaltung und dankte Frau Dr. Bauer für den informativen Vortrag. Sie übergab Ihr einen Frühlingsgruß und ein gesundes Brot.

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Lichtgang im Gutacher Untertal – „kulinarische“ und „Sagenhafte“ Erkenntnisse

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Die Gutacher Landfrauen besuchten diesen Winter bei ihrem traditionellen Lichtgang den Peterbauernhof von Familie Aberle im „Untertal“.

Mit Laternen und Taschenlampen ausgerüstet wurde der Hof bald erreicht. Nach der Begrüßung erklärte uns Gerlinde Aberle wie in früheren Zeiten beim Lichtgang nur Kerzen und Kienspan für Licht in der guten Stube sorgten und die Freunde und Nachbarn eng um den Tisch und auf der Ofenbank saßen, um sich angeregt zu unterhalten. Die Frauen brachten ihre Handarbeiten mit oder sorgten sich um das Essen.

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Der Kachelofen im Peterbauernhof machte die schöne große Bauernstube heimelig warm und die Landfrauen durften sich an dem liebevoll aufgetischten Bauernvesper satt essen. Alle Zutaten kamen vom eigenen Hof bzw. die Produkte wurden aus der eigenen Bio-Milch hergestellt. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die selbst gemachte Bauernbutter, der Bibiliskäse die anderen Frischkäse sowie die verschiedenen Wurstsorten und der Speck vom Geschmack her um ein Vielfaches besser waren, als aus dem Supermarkt.

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Gerlinde  erzählte, dass „unser“ Jean Philipp Naudet ein Käse-Seminar in der Schweiz besucht hat und aus ihrer Bio Milch als Überraschung für uns, einen Bergkäse hergestellt hat. Wir durften alle davon kosten und waren uns einig, dass dieser Käse das Prädikat besonders schmackhaft erhält.

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Zu späterer Stunde wurde auch gesungen und gruselige, unerklärliche Gutacher Geschichten von früher vorgelesen.

Wir bedanken uns bei Familie Aberle für die vorzügliche Bewirtung und den wunderschönen Lichtgangabend.

Kreativität wird bei den Gutacher Landfrauen großgeschrieben

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In den letzten zwei Winterwochen im Januar trafen sich einige handarbeits-begeisterte Landfrauen, um gemeinsam Einkaufstaschen zu häkeln.

Unter Anleitung von Ursula Haas wurden mit großen Häkelnadeln und dickem Bändchengarn Luftmaschen, feste Maschen und Stäbchenmaschen geübt und gegenseitig gezeigt. Der Abend gestaltete sich sehr lustig und unter den Teilnehmerinnen fühlten sich auch „Teens und Twens“ sehr wohl.

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Der Probenraum des Gesangvereins war ideal für diesen Kreativkurs geeignet, und auf allgemeinen Wunsch wurde gleich auch noch ein zweiter  Abend organisiert.

Großes Lob an unsere Landfrau Ursula Haas für die Idee mit dem Häkelabend und deren Durchführung.

Freundlicherweise hat der Gesangverein seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und bringt somit die freundschaftliche Verbindung der beiden Vereine zum Ausdruck.

 

Winterwanderung 2019

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Am Dreikönigstag fand die Winterwanderung der Gutacher LandFrauen statt.

In Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Nordrach zur kath. Pfarrkirche St. Ulrich.

Bei einem Rundgang konnten wir die wunderschöne Kirche mit ihren zwei unterschiedlichen Krippen betrachten und bestaunen. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse wurde die Wanderstrecke kurzfristig umgeplant. Wir marschierten nun durch die verschneite Dorfmitte. Gerhard Wöhrle erwartete uns schon und wir stärkten uns mit leckerem Weihnachtsgebäck und Likör. Frisch gestärkt gingen wir an der Talstraße entlang bis wir nach einem kurzen Anstieg an dem Bauernhof ankamen.

Dort wurden wir herzlich mit einem wärmenden Aperitif begrüßt und anschließend mit einem super leckeren Vesper verwöhnt.

 

Herzlichen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die tolle Organisation der Wanderung.

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Mit dem Motorrad durch Rumänien

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Auf großes Interesse stieß der Lichtbildvortrag von Frau Anette Kniep aus Haslach im Gasthaus „Löwen“.

Sie zeigte Bilder, die auf Ihren zwei selbst organisierten Motorradtouren durch Rumänien entstanden sind (Sept. 2016 und Sept. 2018).

Beeindruckend waren neben der schönen Landschaft, die vielen wunderschönen Klöster, Schlösser und andere Kulturdenkmäler.

Begeistert berichtete Anette Kniep von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Rumänen und den positiven Eindrücken, die Sie bei Ihren Fahrten gewonnen hatte.

Sie zeigte die Unterschiede zwischen den ländlichen Regionen und Städten auf und den Fortschritt, der in vielen Bereichen eingetreten ist.

Unsere Vorsitzende Bärbel Wöhrle dankte Frau Kniep für den schönen und informativen Lichtbildvortrag und übergab Ihr ein Präsent für einen „gemütlichen Abend“.

 

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Exclusive Führung durch das Effringer Schlössle und Kaffeeklatsch im Falkenhof

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pünktlich am Sonntag 30.09.2018 um 13:30Uhr fanden sich zahlreiche Landfrauen- und Männer am Eingang des Freilichtmuseums ein. Margit Langer, die Leiterin des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof holte alle dort ab und führte uns in die „Laube“.

Zusammen mit Thomas Hafen, dem museumspädagogischen Leiter erzählten Sie uns sehr anschaulich den Werdegang des Freilichtmuseums von den Anfängen von 1964 bis heute.  Es beherbergt heute Haustypen und Ökonomie-Gebäude aus dem mittleren, südlichen und jetzt auch aus dem Nordschwarzwald und ist inzwischen auf 7ha Museumsgelände angewachsen.

Wir erhielten Einblicke wie es von der ersten Idee der Umsetzung des Gebäudes aus dem Nordschwarzwald bis zur Eröffnung des Effringer Schlössle in 2018 ganz viele Gespräche gegeben hat, Überzeugungsarbeit beim Kreistag und den verantwortlichen Stellen geleistet wurde, Konzepte entwickelt und die richtigen Partner für die gesamte Umsetzung des Vorhabens gefunden wurden.

Die Führung durch das Effringer Schlössle vom ehemaligen Kuhstall im Erdgeschoss über die Wohnung im Obergeschoss und Dachgeschoss wussten die Beiden mit vielen Anekdoten der Vorbesitzer aufzulockern. Viele unserer Mitglieder kannten den Charme der 1970er Jahre noch, in dem die Wohnung eingerichtet ist und fühlten sich in die Zeit um 1970 zurückversetzt.

Margit Langer betonte beim anschließenden Kaffeeklatsch in der großen Stube des Falkenhofs, dass Sie die gute Zusammenarbeit und die Hilfe der Landfrauen Gutach bei den verschiedensten Veranstaltungen und Events im Freilichtmuseum sehr zu schätzen weiß -deshalb durften sich auch die Landfrauen vom Team des Museums einmal verwöhnen lassen.

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