Entschleunigung und Entspannung

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„Landfrauen probieren Waldbaden aus“

„Wir müssen von Zeit zu Zeit eine Rast einlegen und warten, bis unsere Seelen uns wieder eingeholt haben“. Beseelt von diesem Zitat taucht eine kleine Gruppe von Gutacher Landfrauen in die einzigartige Atmosphäre des Waldes ein!

Nach einigen erklärenden Worten durch Anita Bruder, die seit Februar zertifizierte Kursleiterin im „Waldbaden„  ist, versuchte die Gruppe sich vom Alltag zu befreien.

Anfangs fiel es vielleicht noch etwas schwer, tatsächlich zu entschleunigen und etwas ruhiger zu werden berichten die Teilnehmerinnen. Anita Bruder hat mit vielen kleinen Hilfsmitteln dabei geholfen den Blickwinkel zu ändern. Kurz vor Beginn der Waldbegehung hatte es noch heftig geregnet. Doch erst durch diesen Regenguss intensivierten sich die Eindrücke des Waldes, die Gerüche und die Farben. Die Kursteilnehmerinnen empfanden es noch weit beeindruckender als erwartet.

Mit Frau Bruders Unterstützung wurden die Sinnesorgane mehr sensibilisiert. Das feuchte Moos dämpfte die Schritte, der Wind rauschte sanft durch die Äste – die Wahrnehmung wurde komplett verändert und es war erstaunlich, wie gelöst und fröhlich die Gruppe nach ca. 3 Stunden wieder aus dem Wald heraustrat. 

Jahreshauptversammlung der Landfrauen Gutach 2021

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Bettina Breithaupt absolvierte ihre Generalprobe als 1. Vorsitzende der Landfrauen Gutach.

Sie wies darauf hin, dass es keines Hofes, Grundstück oder Viehhaltung bedarf, um sich als engagierte Landfrau im Verein einzubringen.

Nach etlichen Absagen von Veranstaltungen konnte der Kreativ-Nachmittag (Gestalten mit Draht) mit Barbara Schulte und unsere Beteiligung beim Kinderferienprogramm mit dem Bau eines Insektenhotels durchgeführt werden.

Weiterhin ist geplant im November die Bewirtung bei der Hobbykünstler-Ausstellung sowie der traditionelle Sammeltassenkaffee im Dezember durchzuführen.

Der nächste Termin ist der schon lange geplante Vereinsausflug. Es geht zum Bezirkstreffen der Landfrauen in Gengenbach-Reichenbach –  mit Picknick im Freien und einer Planwagenfahrt zur Maria-Hilf-Kapelle in Ohlsbach.

Bürgermeister Eckert zeigte sich stolz auf den Landfrauen-Verein und bedankte sich auch im Namen des Gemeinderats für das Engagement. Er äußerte seine Hoffnung dahingehend, dass sich die Landfrauen auch beim geplanten „Kräutergarten“ im Kurpark einbringen werden.

Die Vereinssprecher Sabine und Jürgen Prescher sorgten mit einer kleinen humoristischen Einlage für Aufmerksamkeit. Sie bekräftigten ihre Unterstützung bei Fragen und vereinsinternen Anliegen.

Beim Punkt Ehrungen wurden für 25 Jahre Mitgliedschaft im Verein Anna Wöhrle, Martina Zwick und Angelika Schilli geehrt.

Der Abend fand einen harmonischen Abschluss bei dem Lichtbildervortrag von Michael Bizenberger  über seinen Einsatz für „Zahnärzte ohne Grenzen“ in Namibia.

Kinderferienprogramm 2021

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Die Sonne lacht mit den Teilnehmern des Kinderferienprogramms und dem LandFrauen Ortsverein Gutach um die Wette!

Am Freitag, den 13. August 2021 traf man sich bei strahlendem Sonnenschein im Kurpark zum Programmpunkt „Rund um die Biene“. Die 16 Kinder machten sich gut gelaunt an die Herstellung eines „Insektenhotels“ in Form einer Biene laut Mustervorlage. Während die einen mit bemalen der Dosen beschäftigt waren, hatten die anderen mit der Feinarbeit der Flügel, den Augen sowie der Beine der Biene begonnen. Während der Trocknungsphase wurde herumgetobt und gespielt, ein Insektenmemory fand große Begeisterung bei den Teilnehmern. Auch der Vortrag über Bienen mit informativem Bildmaterial von Frau Angelika Kalmbach-Ruf von der BUND-Ortsgruppe Mittleres Kinzigtal weckte die Neugierde bei den Kindern.

Zur Stärkung gab es liebevoll geschmierte Honigbrote, aber auch Butterbrote waren sehr beliebt. Der Durst wurde mit Mineralwasser und Apfelschorle gelöscht.

Danach ging es wieder hochmotiviert an die Fertigstellung der Dosen. Die Flügel, die Augen und die Beine mussten noch an den bemalten Körper der Biene befestigt werden. Auch das Innenleben musste noch mit Stroh befüllt werden.

Die „Musterbiene“ diente als Vorlage für die Kinder für das eigene zu bastelnde Insektenhotel.

Die Kinder präsentieren stolz ihre gebastelten Bienen!

Die LandFrauen Gutach bedanken sich bei allen Mitwirkenden und freuen sich schon jetzt auf das nächste Mal!

Kreatives Gestalten mit Draht

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am Samstag, den 17.07.21 trafen sich einige Mitglieder der Landfrauen Gutach im Garten von Barbara Schulte.

Es wurde Draht gedreht, gebogen und gewickelt – es war sich keine zu schade, die Hände schmutzig zu machen….

Nur das Ergebnis zählt – und das kann sich wirklich sehen lassen…

Es ist immer wieder verblüffend, mit welch kreativen Ideen Barbara uns Landfrauen überrascht. 

Ein ganz großes Dankeschön an Barbara für einen wundervollen, kreativen und erfolgreichen Nachmittag.

Pflanzentauschtag 2021 – ABGESAGT –

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aufgrund aktueller Coronavorschriften müssen wir leider auch diesen Termin absagen.

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Wir Gutacher Landfrauen versuchen in 2021 langsam wieder mit Angeboten unsere Mitglieder, Freunde und Gönner anzusprechen und zu motivieren.

Der Frühling weckt unsere Lebensgeister und passend zum Ende der Eisheiligen am

Samstag, den 15. Mai 2021

planen wir einen Pflanzentauschtag mit genügend Abstand und Eigenverantwortung.

Er findet im Garten von Barbara Schulte statt.

Zur Organisation:

Die Anlieferung von Pflanzen, Sämlingen, Ablegern, Sträuchern, Wurzeln…bitte nur bis 13:00 Uhr direkt im Garten.
Die angelieferten Pflanzen müssen alle beschriftet sein und gut zu transportieren. –
(in Pflanztöpfen/Schalen oder Pappschachteln…)

Ab 13:30 Uhr können die Pflanzen in dem weiträumigen Gartengelände mit viel Abstand gesichtet und dann mitgenommen werden. Dabei dürfen die Besucher die vielen liebevollen Details, die diesen Garten ausmachen, mit ihren Augen „scannen“ und die Ideen mit nach Hause nehmen!

Der Pflanzentauschtag findet vorbehaltlich der bis dahin geltenden Corona-Regeln statt.
Bei Dauerregen werden wir die Veranstaltung nicht durchführen.

Archiv 2020

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Kreatives Gestalten mit Draht

Die beiden Termine für Kreatives Gestalten mit Draht werden aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen auf unbestimmte Zeit verschoben.

Bleiben sie GESUND!

Jahreshauptversammlung 2020

-Bärbel Wöhrle gibt den Vorsitz ab-

Nach zwölf Jahren im Amt leitete Bärbel Wöhrle, Vorsitzende der Gutacher Landfrauen, ihre letzte Jahreshauptversammlung in der Festhalle. Doch es wird in einem „der wichtigsten Gutachter Vereine“, wie es Bürgermeister Siegfried Eckert ausdrückte, ähnlich erfolgreich weitergehen. Bärbel Wöhrle bleibt dem Vorstandsteam erhalten und tritt ins zweite Glied zurück. Ihre bisherige Stellvertreterin Bettina Breithaupt wird die Landfrauen künftig führen. Auch sie ist längst ein sehr engagiertes Mitglied.

Bärbel Wöhrle und die scheidende Schriftführerin Erika Lehmann, die nach 28 Jahren im Amt ebenfalls auf den Stellvertreterposten als Schriftführerin wechselt, blickten auf über 60 Aktivitäten zurück das 2019 und 2020 geboten wurde, bis Corona kam.

Bürgermeister Eckert hielt einen Rückblick auf die Höhepunkte in der Amtszeit von Bärbel Wöhrle. Sie sei ein Glücksfall gewesen, immer hilfsbereit und verlässlich. Große Veranstaltungen wurden professionell bewirtet und eine Vielzahl an Häppchen /Tellern schmackhaft und dekorativ angerichtet. „Sie haben eine Erfolgsgeschichte geschrieben“, betonte er. So etwas kann nur möglich sein, wenn an der Spitze jemand wie Bärbel Wöhrle stehe. Sie wurde mit langen, stehenden Ovationen bedacht und gab den Dank umgehend an ihr Vorstandsteam und die Mitglieder zurück.

Bärbel Wöhrle richtete persönliche Worte an Erika Lehmann und dankte ihr für die „zahlreichen Ideen“ und eine immer unterstützende Hand in den vergangenen Jahren. Beide durften sich zum Abschied über Geschenke freuen.                                      

Elisabeth Harter vom Landfrauenbezirk dankte für „schöne und wertvolle Begegnungen“. Um so ein tolles Vereinsleben zu erhalten, brauche es solch ein Team. Sie leitete die Neuwahlen bei denen Ellen Neisse-Scharff als Kassiererin und Sabine Mai-Bizenberger als Stellvertreterin bestätigt wurden. Tina Moser übernimmt das Amt der Schriftführerin und Beisitzerinnen sind Brigitte Hippler und Angelika Moser. Verabschiedet wurde Christine Haas, die aus beruflichen Gründen (Studium) ausscheidet. Sie hat uns immer mit ihrem digitalen Wissen unterstützt.

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Bettina Breithaupt dankte in ihrer Antrittsrede für das Vertrauen. Es seien große Fußstapfen, in die sie trete. So weitermachen wie bisher, sei erst einmal ganz gut. In diesen Zeiten erfordere das Vereinsleben eine neue Kommunikation und eine aktuelle Homepage. Außerdem sind ihr die Vorschläge und die Kritik der Mitglieder wichtig. Ein „Herzenswunsch“ ist für sie die Wiederbelebung alter traditioneller Gerichte, „die die Jungen nicht mehr lernen“. Dafür brauche es die Unterstützung der älteren Mitglieder. „Bitte meldet eure eigenen Rezepte, dann probieren wir sie aus. Darüber würde ich mich sehr freuen“.

Kinderferienprogramm

Bemalen der Siloballenraupe

Die Gutacher LandFrauen luden im Rahmen des Kinderferienprogrammes zum Bemalen einer Siloballenraupe ein.

Florian Wöhrle hatte die Siloballen zuvor auf der Wiese zu einer Raupe zusammengelegt.

Die Kinder wurden mit Farbe und Pinsel ausgestattet und gingen dann schnell ans Werk. Sie bemalten mit viel Fantasie und Hingabe eine Seite eines Siloballens.

Mit Sorge beobachten die Landfrauen die schwarzen Wolken und den aufkommenden Regen.

Doch durch die spontane Unterstützung von Dominik Lehmann und Florian Wöhrle wurde eine Überdachung für unsere Raupe aufgestellt und die Kinder konnten größtenteils im Trockenen weitermalen. Große Freude herrschte bei den Kindern, als sie hörten, dass es noch eine Überraschung gibt. Nach getaner Arbeit wurden Teppiche unter dem Zelt ausgebreitet und die Kinder konnten sich mit Getränken und Pommes und die Betreuer mit Kuchen stärken.

Die restliche Zeit verbrachten die Kinder auf der abgemähten Wiese mit Ball spielen und „Grashüpfer“ suchen. Natürlich wurden beim Abholen den Eltern die Kunstwerke gezeigt. Allen Beteiligten hatte dieser Nachmittag viel Spaß gemacht und die bunte Siloballenraupe ist ein Blickfang geworden.

Ein herzliches Dankeschön an Florian Wöhrle und Dominik Lehmann für ihre Unterstützung und an Christian Weber von „Weber’s Esszeit“ für die Pommes- und Kuchenspende.

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Bewährte Naturheilmittel …

Gemeinsam mit der Heilpraktikerin Kordula Kaiser hatten die Gutacher LandFrauen zum Gesundheitsvortrag „Bewährte Naturheilmittel bei Kindern – von der (A)kne bis zur (Z)ecke“ im Gasthaus „Engel“ eingeladen.

Frau Kaiser hatte anhand von Schaubildern den Körper in verschiedene Bereiche aufgeteilt. Sehr anschaulich erklärte Sie verschiedene Erkrankungen und die Symptome. Die Heilpraktikerin nannte Behandlungsmöglichkeiten mit Heilpflanzen, die man für Tees oder Auszüge verwenden kann oder auch Wickel und Umschläge. Da die meisten Erkrankungen sowohl bei Kindern wie auch bei Erwachsenen auftreten können wies Frau Kaiser auf die richtige Anwendung hin.

Angeregt wurden eigene Erfahrungen ausgetauscht und Frau Kaiser beantwortete gerne die gestellten Fragen.

Bärbel Wöhrle bedankte sich bei Kordula Kaiser mit einem Frühlingsgruß für diesen informativen Vortrag.

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Lichtgangabend der LandFrauen und LandMänner

Wie schon seit Jahren fand dieser Tage der traditionelle Lichtgang-Abend der Landfrauen statt.

Dieses Mal fühlte sich auch eine Gruppe Landmänner angesprochen und machten sich zusammen mit vielen Frauen auf den Weg zum Langenbacherhof. Die gute Stube von Hans und Veronika war bis auf den letzten Platz gefüllt.

Die Anwesenden erlebten den Gastgeber als lustigen Schauspieler und Sänger, der die Moritat vom „Hamperle“ zum Besten gab. Die Beleuchtung wurde an die „gute alte Zeit“ angepasst – und bei der Helligkeit einer Kienspanbeleuchtung sangen die Frauen alte bekannte Volkslieder. Auch der Hans vom Schnookeloch, die Schwarzwaldmarie und natürlich das Badner-Lied durften nicht fehlen und wurden mit Inbrunst gesungen.

Anschließend konnten die Gäste, passend zu der damaligen Zeit, die „schwarze Supp“ und Kartoffelsalat, Bratwürste und Bauernbrot verkosten. Zu späterer Stunde wurde ein weiteres Highlight aufgetischt: Hefezopf und Getreidekaffee mit Gerstenmalz und Zichorie, den die meisten Anwesenden mit ihrer Jugendzeit in Verbindung brachten.

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Die Männer haben sich inzwischen mit einem Kartenspiel in die Küche zurückgezogen. Dort wurde auf besonderen Wunsch einiger Landmänner das Skatspielen erklärt und den interessierten Männern beigebracht. Der Hofherr mahnte und erinnerte sie daran, dass früher durch die Spielsucht des Bauern manch einer seinen Hof und sein Gut verspielt hatte.
Beim Abschiednehmen erfuhren Hans und Veronika viel Lob und Dankbarkeit für die Bereitschaft einen Abend lang ihre Stube mit 23 Personen zu teilen und sie zu verköstigen.

Bärbel Wöhrle dankte im Namen aller Landfrauen und Männer und überreichte ein kleines Gastgeschenk.

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Winterwanderung 2020

Am ersten Sonntag im neuen Jahr fand die Winterwanderung unter Leitung von Bärbel und Gerhard Wöhrle statt. 31 Mitglieder, Partner und Gäste waren der Einladung gefolgt und fuhren in Fahrgemeinschaften über das Elztal ins Glottertal.  Das herrliche Wetter hatte bestimmt auch dazu beigetragen, dass nicht nur unsere Gruppe den „Glottertäler Engelweg“ ablaufen wollte, sondern noch viele andere Besucher. Nachdem alle Autos in der Nähe der Eichberghalle einen Parkplatz gefunden hatten, starteten wir zu unserem Rundgang. Der knapp 4 km lange Rundweg verlief  auf der einen Seite des Tales an liebevoll weihnachtlich dekorierten Häusern und Höfen mit den Engelstationen vorbei. Immer wieder wurde angehalten und die Stationen betrachtet und die liebevollen Sprüche gelesen. Nachdem wir auf die andere Talseite gewechselt hatten führte der Weg zu einem schönen Rastplatz. Schnell waren die mitgebrachten Liköre und „Weihnachtsbrödle“ ausgepackt und Alle konnten sich daran stärken.

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Auf dieser Seite des Tales verlief der Rundweg auf dem Winzerpfad durch die Reben. Hier gab es u.a. eine wunderschöne Krippe im alten Stolleneingang oder im Häusle in den Reben, sowie große Engel aus Rebenholz zum Bestaunen.

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Am Friedhof vorbei gingen wir zur Dorfmitte und dann zurück zu unseren Autos. Auf der Rückfahrt kehrten wir im „Gasthaus Schützen“ im Oberprechtal ein und ließen den Tag bei einem guten Essen ausklingen. Herzlichen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die gute Organisation dieses schönen Nachmittags.

Archiv 2019

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Senioren-Adventsfeier am 1. Advent

Die Gemeindeverwaltung Gutach veranstaltete zusammen mit den Landfrauen die bereits traditionelle Gutacher Senioren-Weihnachtsfeier.

Bürgermeister Siegfried Eckert begrüßte die zahlreich anwesenden  „jung gebliebenen Gutacher Senioren“.

Die Landfrauen waren für die Getränke und die Kuchentheke verantwortlich und hatten am Anfang alle Hände voll zu tun  um dem Kuchenansturm standhalten zu können. Alle Besucher wurden jedoch zufrieden gestellt und konnten sich anschließend dem Programm mit den Liedern des Gesangvereins, den radsportlichen Aufführungen der jungen RSV-Sportlerinnen, den magischen Zaubertricks von Alfred Metzler und den schon traditionellen Fotos – ausgesucht von unserem „Gutacher Franzos“ Jean-Philipp Naudet- aus längst vergangenen Zeiten von Gutach, erfreuen.

Bei Einbruch der Dunkelheit ehrte Bürgermeister Eckert die Landfrauen für die Organisation, Dekoration und persönlichen Einsatz für die Gutacher Senioren. Bärbel Wöhrle und Brigitte Hippler erhielten stellvertretend eine kleine Anerkennung.

Anschließend kam der Nikolaus, der mit weihnachtlichen Liedern –angestimmt vom Gesangverein Eintracht Gutach- begrüßt wurde und an alle Senioren und Seniorinnen kleine Hefekränzle von unserem Dorfbeck verteilte.

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Am Ende der Welt“

Am vergangenen Freitag entführte Herr Weisser, die Anwesenden im Gasthaus „Löwen“ mit seiner Multimediashow in eine andere Welt. Im Jahr 2016 war er der Einladung der Liebenzeller Mission gefolgt und zu einem 4 wöchigen Bauhelfereinsatz nach Kudjip in Papua Neuguinea geflogen. Auf der Missionsstation beim Missionsehepaar Gerhard und Elisabeth Stamm waren sein handwerkliches Geschick und seine medizinischen Kenntnisse sehr gefragt. Bodenfliesen verlegen, eine Dusche ausfliesen und eine große Schaukel aus Bambusrohren zu bauen, waren ein Teil seiner Arbeit. Aufgrund der schlechten medizinischen Versorgung kamen viele Einheimische zur Missionsstation und Herr Weisser musste die unterschiedlichsten Verletzungen versorgen, Zähne ziehen oder Ohren ausspülen. Er berichtete vom einfachen und vom Glauben geprägten Leben auf der Missionsstation und von den unterschiedlichen Begegnungen mit den Einheimischen und deren Gastfreundschaft. Papua Neuguinea hat viele Bodenschätze, u.a. Gold. Die Kriminalität ist sehr hoch und das öffentliche Leben ist von Korruption geprägt. Das musste Norbert Weisser hautnah erleben, als er nach 4 Wochen seine Heimreise antreten wollte. Aufgrund von Unruhen bei der Parlamentswahl im Bezirk Kudjip musste er seinen Rückflug mehrfach verschieben und so wurden aus 4 ungewollt 5 Wochen. Nur durch die Unterstützung von Schweizer Missionaren konnte er auf Umwegen und mit Bestechung (Honig) seinen Rückflug antreten. Im Jahr 2017 war er ein weiteres Mal im Papua Neuguinea. Es ist geplant eine weitere Multimediashow zu veranstalten. Bärbel Wöhrle dankte Norbert Weisser für den sehr interessanten Vortrag und übergab ihm einen Original Schwarzwälder Kirschstollen. Die Spenden aus dieser Veranstaltung wird Herr Weisser direkt weiterleiten.

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Pilzseminar der Gutacher Landfrauen

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Das 2-tägige PilzSeminar der Gutacher Landfrauen mit der Pilzexpertin Karin Pätzold aus Hornberg stieß mit vierundzwanzig Teilnehmern auf großes Interesse. Es kamen Interessierte nicht nur aus Gutach, sondern der ganzen Umgebung von Hornberg, Hausach, Haslach und Offenburg. Der Einführungsvortrag am Freitagabend von Pätzold enthielt sowohl faszinierende Fotos von Pilzraritäten aus der Umgebung von Hornberg sowie von weiteren Speise- und Giftpilzen. Die Pilze werden in der Wissenschaft neben den Pflanzen (Flora) und Tieren (Fauna) als „Fungi“ bezeichnet und haben ein eigenes Reich. Die Lebensweise der Pilze findet zum großen Teil als Symbiose mit Bäumen (Mykorrhiza) statt, ein gleichberechtigtes, nützliches Zusammenleben für Baum und Pilz. Die holzzersetzenden Pilze, als Braun- und Weißfäuleerreger, mineralisieren das Holz und stellen es als Waldboden den Pflanzen wieder zur Verfügung. Sie wurden im Seminar vereinfacht „Müllabfuhr des Waldes“genannt. Die zwei Großgruppen der Pilze, die Schlauch- und Ständerpilze, gehen schon seit 541 Millionen Jahren der Erdgeschichte getrennte Wege. Pätzold erklärte leicht verständlich den Unterschied der Sporenbildung der beiden Pilzgruppen mit einigen Mikrofotos. Im weiteren Vortrag kamen Röhrlinge sowie Lamellenpilze mit weißem, rosa, braunem und schwarzem Sporenpulver zur Sprache. Jeder Pilz wurde zusammen mit den Teilnehmern vom Hut bis zur Stielbasis bis ins Detail beschrieben. Allen voran die tödlich giftigen Pilze und ihre Doppelgänger. So lernte jeder Einzelne die Herangehensweise der Pilzbestimmung kennen. Der Speisewert spielte hier ebenfalls eine Rolle. In Großaufnahme wurden Röhren, Lamellen, Leisten und Stacheln der Pilze aufgezeigt, Sprödblättler wie Täublinge und Milchlinge anhand ihrer Zellstruktur vorgestellt. Attraktiv waren die verschiedenen Porlinge und ebenso die unterirdischen Pilze wie Trüffel.

Begleitend zu dem Vortrag bekam jeder Teilnehmer als Gedankenstütze von der Referentin ein vierseitiges „Unterrichtspapier“ ausgehändigt. Ausgelegt waren verschiedene Porlings-Arten wie Zunderschwamm und der daraus gefertigte Hut. Eine Attraktion war der Tisch mit Handarbeiten von Rita Zajoncs, die Naturwolle mit Pilzen gefärbt hatte. Vor der Exkursion am Samstag hatte keiner der Teilnehmer große Erwartungen Pilze zu finden. Das Ergebnis jedoch war überwältigend. An die 30 – 40 Pilzarten lagen anschließend auf den Tischen im Gasthaus „Löwen“. Sie wurden auf Schälchen nach Gattungen ausgelegt und von Karin Pätzold bis in den frühen Abend besprochen. Dabei waren vom kuriosen Strubbelkopf-Röhrling, Steinpilze, Butterpilze über Fliegenpilze, Gelber Knollenblätterpilz bis zu den Täublingen, Pfifferlingen, Semmelstoppelpilzen und Krause Glucke vertreten. Besonders schön waren die Rotrandigen Baumschwämme, der Tannenfeuerschwamm und die jungen weißen Birkenporlinge, die schon Ötzi zu schätzen wusste. Die Begeisterung für Pilze, die Karin Pätzold ausstrahlte, sprang auf die Teilnehmer über. Ein Ehepaar äußerte sich folgendermaßen: „Wir sehen die Pilze jetzt mit ganz anderen Augen“. Genau das war wohl auch die Intension von Pätzolds Pilzseminar in Gutach. Die Vorsitzende der Landfrauen Gutach Frau Bärbel Wöhrle bedankte sich bei Frau Pätzold für das lebendige und informative Wochenende mit einem blumigen Präsent.

Das Nibelungenlied

bedeutende Literatur – lebhaft erzählt
Prof. Kunze lehrte bis zu seiner Emeritierung ältere deutsche Literatur an der Universität Freiburg. Zahlreiche Publikationen zur mittelalterlichen Literatur und Sprachgeschichte haben seinen hervorragenden Ruf in der wissenschaftlichen Welt begründet. Einer breiten Öffentlichkeit ist er als Dialekt- und Namensforscher bekannt. Er präsentierte am 27. September das Nibelungenlied im Gutacher Feuerwehrhaus einer kleinen interessierten Zuhörerschaft. Kunze ging in Donaueschingen zur Schule und da er von einem schlimmen Heuschnupfen geplagt wurde musste er den Unterricht verlassen. So ging der Schüler Kunze aus Langeweile in die Fürstenbergische Hofbibliothek und kam dort mit der original Handschrift in Berührung. Dieses Werk hat großes Interesse bei ihm geweckt und lies ihn nicht mehr los. Es gehört heute um Weltdokumentenerbe der UNESCO und war mit der Auslöser für seine berufliche Zukunft. Er wusste zu berichten, dass die Nibelungensage bis in die Zeit der germanischen Völkerwanderung zurückreicht und war im deutschen, nordischen und englischen Sprachraum das ganze Mittelalter hindurch sehr bekannt. Vor ungefähr 800 Jahren aufgeschrieben, ein poetisches Wunder mit ca. 2400 Strophen war es ein Bestseller zur damaligen Zeit. Gut könne man sich vorstellen, wie das Publikum an langen Abenden gespannt dem Erzähler lauschte. Jedem Zuhörer damals musste klar gewesen sein, dass die Handlung zu einem blutigen Höhepunkt führen müsse. Nach diesem kurzen Abriss nahm Prof. Kunze die Zuhörer mit in das Spiel von Liebe und Intrigen, Macht, Rache und Verrat. Gegliedert in zwei Teile steht im ersten Teil Kriemhilds erste Ehe mit Siegfried und Siegfrieds Tod im Mittelpunkt, im zweiten Teil Kriemhilds Rache. Kunze stellt das Bild der Frau anhand Kriemhild und des Mannes anhand Hagen von Tronje vor: Zuerst gefügig unter der Vormundschaft des Vaters, nach dessen Tod der Brüder und nach der Hochzeit des Ehemanns verlangt Kriemhild einen Anteil des Erbes von Ihren Brüdern, sie lehnt sich jetzt gegen die Vormundschaft auf und verlangt das gleiche Recht. Das Streben von Ruhm bis über den Tod und wahres Heldentum ist der Antrieb für die Handlungen der tapferen Recken, sowie die ererbte Gefolgspflicht. Diese kann niemals für eine Frau gelten, deshalb wird Kriemhild das Erbe verwehrt. Lebhaft berichtete Kunze zuerst von glücklichen Tagen und Festen, im zweiten Teil von Schmerz und Klage in der mittelhochdeutschen Urversion und übersetzt in verständliches Neuhochdeutsch. „Das Werk ist in sich nicht schlüssig“, so Kunze und eher verworren. Es vermengt alte Sagen und Legenden um die Germanen von Island bis Burgund, sowie das Donaugebiet bis Ungarn. „Die Zeiträume gehen vorne und hinten nicht auf und lassen erahnen wie die Menschen im 13. Jahrhundert die Welt erlebten.“  

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  Die Vorsitzende Frau Bärbel Wöhrle dankte im Namen der Landfrauen Herrn Prof. Kunze für den lebendigen Vortrag mit einem Honigschnaps, der solle gegen Erkältung helfen, wenn man in vorher trinkt und einem kleinen original Bollenhut.

Endlich Tomaten

Herrlicher Sonnenschein und gute Laune begleitete den Ausflug der LandFrauen Gutach zum Demeterhof Rudmann in Ihringen-Wasenweiler. Die Zeit bis zur Führung wurde genutzt um das reichhaltige Angebot im Hofladen in Augenschein zu nehmen. Neben Obst, Gemüse und 25 Sorten Tomaten sind vielfältige Artikel im Verkauf u.a. Bio-Eis, Käse, Brot, Kuchen, Wein, die auch auf Wochenmärkten im Elsass und Freiburg vermarktet werden.

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Betriebsleier Kilian Rudmann führte uns in sein 800 qm großes Tomatengewächshaus das er seit 2013 nutzt und seit 2018 auf Demeter-Betrieb umgestellt hat. Erfolgreich experimentiert er mit Roggenstroh, das den Boden im Gewächshaus vor dem Austrocknen schützt und die Bodenlebewesen fördert. Auf kleiner Fläche läuft ein Versuch mit Studentenblumen gegen Nematoden. Der Betrieb setzt auf samenfeste Liniensorten. Die Mutter des Betriebsleiters hat das umfangreiche Wissen und gewinnt die Samen, sodass die Sorten selbst nachgebaut werden können. Die Pflanzen werden händisch gepflegt ohne Messer und Scheren. Verletzte Stellen kommen so nicht mit Metall in Berührung und können nicht oxydieren. Gleichzeitig findet durch die Erschütterung der Pflanze bei der Pflege die Bestäubung statt, es werden keine zugekauften Hummelvölker mehr eingesetzt. Probleme bereitet eine eingeschleppte Wanzenart die nicht nur an Tomaten saugt. Nach ausgiebiger Besichtigung, einem Überblick über die Tomatenvielfalt und grundlegenden Informationen zur Pflege begann die Verkostung zum Vergleich mit einer Hybrid-Tomate aus der Massenproduktion. Danach kamen nacheinander die hofeigenen Tomaten auf den Tisch und so vielfältig die Formen und Farben, so vielfältig der Geschmack. Tomaten im Glas oder roh eingefroren, so kann der Geschmack nach Sommer für die tomatenlose Zeit konserviert werden. Der Abschluss fand im Martinshof Wasenweiler statt. Im gemütlichen Biergarten bei leckeren Speisen und Getränken klang der Tag gemütlich aus.

Kräuterführung

Am Samstag 29.06.2019 besuchten einige Landfrauen und Gäste den Weidenbühlhof in Nordrach.

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Dort wurden wir von Martina Webering herzlich begrüßt. Sie führte die Frauen zu Ihrem am Steilhang angelegten Kräutergarten und zeigte auch die danebenliegenden Beerenkulturen. Sie erklärte für was die Kräuter verwendet werden können (Naturmedizin und Küche). Das Obst verarbeitet Sie zu Likören und Schnaps.

Nach der Führung in der hochsommerlichen Hitze freuten wir uns über das erfrischende Getränk auf der schönen Terrasse. Martina Webering verwöhnte die Frauen mit Spezialitäten, die Sie aus Ihren Kräutern zubereitet hatte und beantwortete gerne die Fragen, die im Laufe des Nachmittages gestellt wurden. Für Alle war es ein informativer und geselliger Nachmittag.

Ein herzliches Dankeschön an Bettina Breithaupt für die gute Organisation.

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Landfrauenausflug 2019

Am ersten Sonntag im Juni startete ein fast voller Bus mit Landfrauen/-männern und einigen Gästen zum Jahresausflug Richtung Bodensee.

An der Raststätte“Hegaublick“ fand der erste Stopp statt. Schnell wurde der Bus ausgeräumt. Bei strahlendem Sonnenschein konnte sich alle an dem reichhaltigen Frühstücksbuffet stärken und die schöne Landschaft des Hegaus betrachten.

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Nach einer kurzen Weiterfahrt kamen wir bei Engen zur Reichenauer Gärtnersiedlung, wo uns Herr Alexander Seitz zu einer Führung begrüßte.

Die Anlage wird von 5 Reichenauer Gärtnern betrieben und liefert seit 8 Jahren überwiegend Paprika und Auberginen an EDEKA: Bei dem Rundgang bekamen wir einen beeindruckenden Einblick in den biologischen Anbau des Gemüses auf 13 Hektar unter Glas und die vollautomatische Sortierung und Verpackung des Paprikas. Zum Abschluss durfte jeder Teilnehmer noch einige rote und gelbe Paprikas mit nach Hause nehmen.

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Danach fuhren wir nach Konstanz, wo wir nach einem kleinen Aufenthalt auf das Schiff gingen. Bei den sommerlichen Temperaturen war die Überfahrt nach Meersburg einfach herrlich.

In Meersburg hatten wir Zeit für einen Spaziergang an der Uferpromenade und in der Altstadt oder um was Leckeres zu genießen. Am späteren Nachmittag starteten wir zur Weiterfahrt und aufgrund einer Sperrung fuhren wir auf Umwegen durch das schöne Hinterland bis wir beim „Berggasthof Höchsten“ ankamen. Dort wurde zum Abschluss noch gemütlich eingekehrt. Ein kleiner Verdauungsspaziergang auf dem „Schwäbisch-Alemannischen Mundartweg“ und die Besichtigung des herrlichen Kräutergartens des Berggasthofes rundeten diesen schönen Tag ab. Nach einem letzten Blick auf die schöne Landschaft fuhren wir nach Gutach zurück.

Ein herzliches Dankeschön an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die gute Organisation des Ausfluges, ebenso allen Spendern, die das tolle Buffet ermöglicht haben.

Nicht aus der Tüte – fixe Sossen selbst gemacht

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Wie man fixe Soßen mit frischen Zutaten kostengünstig zubereitet hatte viele Frauen interessiert. Bärbel Wöhrle freute sich über das große Interesse und begrüße die Frauen in der Schulküche der Hasemann-Schule. Ebenso die Referentin Frau Ingrid Vollmer-Haug vom Ernährungszentrum Ortenau.

Zuerst wurde ein Rinderbraten mit Gemüse vorbereitet und in den Backofen gestellt. Dann bereitete Frau Vollmer-Haug noch vier weitere Soßen zu, die zu einem Hauptgericht gereicht werden. Auch eine Schokoladensoße durfte nicht fehlen.

Nebenbei erklärte Sie noch die Zubereitung von Gemüse- und Fleischfonds und wie man sie bevorraten kann. Diese verwendet Sie gerne für die Herstellung der Soßen.

Im Anschluss konnten die Frauen die leckeren Soßen mit Nudeln und Reis probieren und zum Abschluss gab es noch Birnen mit Schokoladensoße.

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Die Vorsitzende Bärbel Wöhrle dankte Frau Vollmer-Haug mit einem Blumengruß.

Wintergymnastik 2019

Der Frühling macht sich an manchen Tagen im April schon richtig bemerkbar.
Dann ist die Zeit gekommen, in der die Winter-Gymnastik der Landfrauen ihrem Ende zugeht. Am Montag dieser Woche war es wieder soweit.
Nach kurzen Lockerungsübungen und einem Aufwärm-Training unter der bewährten Leitung von Iris Kirschbaum ging es zum gemütlichen Teil über. Alle Teilnehmer brachten eine kleine Leckerei mit, die beim gemütlichen Beisammensein verkostet wurden.

Als Dankeschön für ihren Einsatz hat Brigitte Hippler im Namen aller Teilnehmerinnen wieder ein schönes Frühlings-Präsent hergestellt und überreicht.

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Jahreshauptversammlung 2019

Am 22.März 2019 fand die 27. Jahreshauptversammlung der Landfrauen Gutach im Gasthaus „Löwen“ statt.

Die Vorsitzende Bärbel Wöhrle konnte wieder zahlreiche Landfrauen und Landmänner begrüßen. Bärbel Wöhrle und Schriftführerin Erika Lehmann teilten sich den Vortrag um über die vielen Aktivitäten des Jahres 2018 zu berichten.

Vom Landfrauenverband überbrachte Martina Webering Grüße und Anerkennung für das breit gefächerte und umfangreiche Angebot der Gutacher Landfrauen im Laufe des Jahres.

Bürgermeister Eckert hob den Stellenwert der Landfrauen in der Gutacher Vereinsgemeinschaft hervor. Er freute sich ganz besonders über die Beteiligung und Bereitschaft der Landfrauen sich bei der Umgestaltung des Kurparks und mit der Planung eines Rosengartens einzubringen.

Für 25 jährige Vereinszugehörigkeit konnte Bärbel Wöhrle vier Landfrauen ehren, die sich in vielfältiger Weise in den Verein eingebracht haben. Die Geehrten: Anita Meiners, Sieglinde Schmider, Susanne Baumann und Marie Wöhrle.

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Der Terminkalender 2019 ist noch nicht ganz gefüllt, aber ein paar Veranstaltungen konnten schon präsentiert werden wie z.B. ein 2-tägiges Seminar über Pilze mit Frau Pätzold aus Hornberg, Vortrag des Namenforschers Prof. Kunze über das Nibelungenlied und auch wieder eine Kreativ-Technik für die handwerklich/künstlerisch tätigen Landfrauen.

Der Abend wurde mit einer Lesung der Gutacher Autorin Johanna Schwidergall aus ihrem Buch „Matoke, Mangos und Moskitos“ über die Frauen in Uganda fortgesetzt.

Zum Abschluß  des Abends begeisterte Frau Angelika Kalmbach-Ruf  vom BUND die anwesenden Landfrauen mit einem Vortrag über „Schmetterlinge und ihre Futterpflanzen“. Die Flyer und das Info-Material über die richtigen Pflanzen waren bald schon vergriffen.

Weiden-Flechtkurs bei Barbara Schulte

Dass Landfrauen auch handwerkliche Fähigkeiten besitzen,  zeigen sie immer wieder in ihren verschiedenen Kreativ-Kursen.

Auch dieses Jahr finden wieder zwei  Weidenflecht-Kurse statt. Am letzten Samstag pünktlich ab 13:00Uhr kam – wie vom Wetterbericht- versprochen die Sonne raus und bescherte den gut gelaunten Frauen, vollen Sonnenschein auf der grünen Wiese, für ein intuitives Flechten mit den Weidenruten.

Barbara Schulte zeigte verschieden geflochtene Weiden-Modelle zur Anregung, aus denen sich die Teilnehmerinnen ihren Favoriten aussuchen konnten. So wurde unter fachkundiger Anleitung fleißig geflochten wobei darauf zu achten war, dass jede Weidenrute ihre eigene Dynamik entwickelt, die beachtet und betont werden sollte.
So wurde z.B. am Anfang eine ovale Schale geplant und zum Schluß ist daraus ein Fischmodell auf einem schwankenden Stab geworden!!!

Zum Fachsimpeln und regen Austausch war eine kleine Kaffee-Pause dazwischen sehr willkommen.

Nach Sonnenuntergang war jede Teilnehmerin zufrieden mit ihrem Werk und konnte ein schönes selbstgeflochtenes Unikat mit nach Hause nehmen.
Ein großes Lob und Dankeschön geht an Barbara Schulte, die alles sehr gut vorbereitet und organisiert hat.

Die Landfrauen beim Hexenball

Die Gutacher Landfrauen steuerten eine närrische Tanzeinlage zur Unterhaltung beim Hexenball bei.

Mit dem Lied von Dieter Hallervorden „legt die Sau mit ihrem Eber einen Tango auf ´s Parkett“ und dem originell einstudierten Schweine-Tango, sorgten Sie wieder einmal für große Aufmerksamkeit in der Festhalle.

Die Sauen mit ihren Ringelschwänzchen, Schweinetütü´s , und Schweine-Füßchen bewegten sich mit den „wackelnden Koteletts“ so anmutig, dass die „Eber“ großen Gefallen an Ihnen fanden und den Tango mit ihren Frauen tanzten.

Das Publikum applaudierte lange, dass Sie nicht um eine Zugabe herum kamen. Die Idee am Schluss, kleine geräucherte Würstchen unter das Publikum zu verteilen, kam sehr gut an.

Krebs und Ernährung – Gibt es Zusammenhänge?

Am 4. Februar 2019 war der Weltkrebstag – auch die Gutacher LandFrauen wollten sich zu diesem Thema informieren und hatten in Zusammenarbeit mit dem Ernährungszentrum Ortenaukreis einen Vortragsabend zum Thema „Krebs und Ernährung – gibt es Zusammenhänge?“ organisiert. Referentin war Dipl. Oecotrophologin Frau Dr. Silke Bauer aus Gengenbach. Sehr viele Interessierte waren der Einladung in das Gasthaus Löwen gefolgt.

Frau Dr. Silke Bauer nannte mögliche Ursachen für eine Krebserkrankung bspw. die Genetik, Umweltfaktoren, Zufall oder auch der persönliche Lebensstil. Ungesunde Ernährung, Übergewicht, Rauchen, Alkohol oder wenig Bewegung könne das Risiko an bestimmten Krebsarten zu erkranken, erhöhen. Sie gab Informationen und Tipps, wie man sich richtig und abwechslungsreich ernähren kann. Mehrmals täglich Obst und Gemüse, gesunde Fette, Fisch  und weniger, aber  hochwertiges Fleisch tragen dazu bei, dass wir unseren Körper mit ausreichend Vitaminen, Mineralien, Ballaststoffen und gesunden Fetten versorgen. Regionale und saisonale Produkte sind dafür bestens geeignet. Anhand von verschiedenen Beispielen zeigte sie auch auf, wieviel Zucker und ungesunde Fette in Produkten versteckt sind und nannte gesunde Alternativen. Ein gesundes Körpergewicht, tägliche Bewegung und Sport können auch zur Vorbeugung beitragen. Den Erkrankten riet sie von extremen Ernährungsformen und langen Fastenkuren ab. Um die Selbstheilungskräfte zu aktivieren sollten sie auch keinen Druck auf sich ausüben und dem Körper Pausen gönnen. Im Anschluss an Ihren Vortrag beantwortete sie noch gerne die Fragen der Zuhörer.

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Die 1. Vorsitzende Bärbel Wöhrle freute sich über das große Interesse an dieser Veranstaltung und dankte Frau Dr. Bauer für den informativen Vortrag. Sie übergab Ihr einen Frühlingsgruß und ein gesundes Brot.

Lichtgang im „Untertal“

Die Gutacher Landfrauen besuchten diesen Winter bei ihrem traditionellen Lichtgang den Peterbauernhof von Familie Aberle im „Untertal“.

Mit Laternen und Taschenlampen ausgerüstet wurde der Hof bald erreicht. Nach der Begrüßung erklärte uns Gerlinde Aberle wie in früheren Zeiten beim Lichtgang nur Kerzen und Kienspan für Licht in der guten Stube sorgten und die Freunde und Nachbarn eng um den Tisch und auf der Ofenbank saßen, um sich angeregt zu unterhalten. Die Frauen brachten ihre Handarbeiten mit oder sorgten sich um das Essen.

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Der Kachelofen im Peterbauernhof machte die schöne große Bauernstube heimelig warm und die Landfrauen durften sich an dem liebevoll aufgetischten Bauernvesper satt essen. Alle Zutaten kamen vom eigenen Hof bzw. die Produkte wurden aus der eigenen Bio-Milch hergestellt. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die selbst gemachte Bauernbutter, der Bibiliskäse die anderen Frischkäse sowie die verschiedenen Wurstsorten und der Speck vom Geschmack her um ein Vielfaches besser waren, als aus dem Supermarkt.

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Gerlinde  erzählte, dass „unser“ Jean Philipp Naudet ein Käse-Seminar in der Schweiz besucht hat und aus ihrer Bio Milch als Überraschung für uns, einen Bergkäse hergestellt hat. Wir durften alle davon kosten und waren uns einig, dass dieser Käse das Prädikat besonders schmackhaft erhält.

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Zu späterer Stunde wurde auch gesungen und gruselige, unerklärliche Gutacher Geschichten von früher vorgelesen.

Wir bedanken uns bei Familie Aberle für die vorzügliche Bewirtung und den wunderschönen Lichtgangabend.

Kreativität wird bei den Landfrauen grossgeschrieben

In den letzten zwei Winterwochen im Januar trafen sich einige handarbeits-begeisterte Landfrauen, um gemeinsam Einkaufstaschen zu häkeln.

Unter Anleitung von Ursula Haas wurden mit großen Häkelnadeln und dickem Bändchengarn Luftmaschen, feste Maschen und Stäbchenmaschen geübt und gegenseitig gezeigt. Der Abend gestaltete sich sehr lustig und unter den Teilnehmerinnen fühlten sich auch „Teens und Twens“ sehr wohl.

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Der Probenraum des Gesangvereins war ideal für diesen Kreativkurs geeignet, und auf allgemeinen Wunsch wurde gleich auch noch ein zweiter  Abend organisiert.

Großes Lob an unsere Landfrau Ursula Haas für die Idee mit dem Häkelabend und deren Durchführung.

Freundlicherweise hat der Gesangverein seine Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt und bringt somit die freundschaftliche Verbindung der beiden Vereine zum Ausdruck.

Winterwanderung 2019

Am Dreikönigstag fand die Winterwanderung der Gutacher LandFrauen statt.

In Fahrgemeinschaften fuhren wir nach Nordrach zur kath. Pfarrkirche St. Ulrich.

Bei einem Rundgang konnten wir die wunderschöne Kirche mit ihren zwei unterschiedlichen Krippen betrachten und bestaunen. Aufgrund der winterlichen Verhältnisse wurde die Wanderstrecke kurzfristig umgeplant. Wir marschierten nun durch die verschneite Dorfmitte. Gerhard Wöhrle erwartete uns schon und wir stärkten uns mit leckerem Weihnachtsgebäck und Likör. Frisch gestärkt gingen wir an der Talstraße entlang bis wir nach einem kurzen Anstieg an dem Bauernhof ankamen.

Dort wurden wir herzlich mit einem wärmenden Aperitif begrüßt und anschließend mit einem super leckeren Vesper verwöhnt.

Herzlichen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die tolle Organisation der Wanderung.

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Archiv 2018

Standard

Mit dem Motorrad durch Rumänien

Auf großes Interesse stieß der Lichtbildvortrag von Frau Anette Kniep aus Haslach im Gasthaus „Löwen“.

Sie zeigte Bilder, die auf Ihren zwei selbst organisierten Motorradtouren durch Rumänien entstanden sind (Sept. 2016 und Sept. 2018).

Beeindruckend waren neben der schönen Landschaft, die vielen wunderschönen Klöster, Schlösser und andere Kulturdenkmäler.

Begeistert berichtete Anette Kniep von der Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Rumänen und den positiven Eindrücken, die Sie bei Ihren Fahrten gewonnen hatte.

Sie zeigte die Unterschiede zwischen den ländlichen Regionen und Städten auf und den Fortschritt, der in vielen Bereichen eingetreten ist.

Unsere Vorsitzende Bärbel Wöhrle dankte Frau Kniep für den schönen und informativen Lichtbildvortrag und übergab Ihr ein Präsent für einen „gemütlichen Abend“.

 

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10 Jahre magische Momente

Impressionen

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für den kulinarischen Teil des Abends verantwortlich:

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Exclusive Führung durch das Effringer Schlössle und Kaffeeklatsch im Falkenhof

pünktlich am Sonntag 30.09.2018 um 13:30Uhr fanden sich zahlreiche Landfrauen- und Männer am Eingang des Freilichtmuseums ein. Margit Langer, die Leiterin des Freilichtmuseums Vogtsbauernhof holte alle dort ab und führte uns in die „Laube“.

Zusammen mit Thomas Hafen, dem museumspädagogischen Leiter erzählten Sie uns sehr anschaulich den Werdegang des Freilichtmuseums von den Anfängen von 1964 bis heute.  Es beherbergt heute Haustypen und Ökonomie-Gebäude aus dem mittleren, südlichen und jetzt auch aus dem Nordschwarzwald und ist inzwischen auf 7ha Museumsgelände angewachsen.

Wir erhielten Einblicke wie es von der ersten Idee der Umsetzung des Gebäudes aus dem Nordschwarzwald bis zur Eröffnung des Effringer Schlössle in 2018 ganz viele Gespräche gegeben hat, Überzeugungsarbeit beim Kreistag und den verantwortlichen Stellen geleistet wurde, Konzepte entwickelt und die richtigen Partner für die gesamte Umsetzung des Vorhabens gefunden wurden.

Die Führung durch das Effringer Schlössle vom ehemaligen Kuhstall im Erdgeschoss über die Wohnung im Obergeschoss und Dachgeschoss wussten die Beiden mit vielen Anekdoten der Vorbesitzer aufzulockern. Viele unserer Mitglieder kannten den Charme der 1970er Jahre noch, in dem die Wohnung eingerichtet ist und fühlten sich in die Zeit um 1970 zurückversetzt.

Margit Langer betonte beim anschließenden Kaffeeklatsch in der großen Stube des Falkenhofs, dass Sie die gute Zusammenarbeit und die Hilfe der Landfrauen Gutach bei den verschiedensten Veranstaltungen und Events im Freilichtmuseum sehr zu schätzen weiß -deshalb durften sich auch die Landfrauen vom Team des Museums einmal verwöhnen lassen.

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Berta, Frieda und Co. …

die Landfrauen Gutach veranstalteten an zwei schönen Herbsttagen einen Kreativkurs „Dekoratives aus Pappmaché“. Dazu trafen sich die Teilnehmerinnen im sonnigen Garten von Barbara Schulte – unserer sehr kreativ tätigen Landfrau.

Sie stellte uns ein bereits fertiges „Objekt“ vor und wir Kursteilnehmerinnen waren total begeistert über die Aussicht eine solche selbstgebastelte „Berta“ am Schluss mit nach Hause nehmen zu dürfen.

Mit Feuereifer haben wir in der lustigen Runde Draht gebogen und geformt, Zeitungspapier zerrissen und mit Leim beschmiert, geklebt und anschließend getrocknet.

Beim zweiten Treffen wurden die „Objekte“ mit Acrylfarben phantasievoll angemalt und mit Bootslack bedingt wetterfest gestrichen.

Wer jetzt immer noch nicht weiß um welche Objekte es sich handelt, der schaut sich das Foto genau an. Zu sehen sind die glücklichen Hühnerbesitzerinnen mit ihren Lieblingen „Berta, Frieda und Co“…

„Vielen Dank  Barbara für die zwei wundervollen Nachmittage“.

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Landfrauenausflug ins Rosendorf

Schönes Wetter, ein voller Bus geselliger Teilnehmer und eine gut geplante Tour waren Garant für einen schönen Ausflug am vergangenen Sonntag.
Die Fahrt führte über das Elztal nach Freiburg. Das erste Ziel war die Talstation der Schauinslandbahn. Auf der Bergfahrt mit Deutschlands längster Umlaufseilbahn hatten wir einen herrlichen Ausblick auf die schöne Landschaft. Oben auf dem Parkplatz erwartete uns schon der Bus. Aber nicht zur Weiterfahrt, sondern mit unserem Proviant. Gemeinsam wurde nun schnell neben dem Parkplatz das Frühstücksbuffet aufgebaut und alle konnten bei Sonnenschein und tollen Ausblicken das Frühstück genießen.
Gut gestärkt fuhren wir als nächstes Ziel unserer Südschwarzwaldrundfahrt das Rosendorf Nöggenschwiel (Kreis Waldshut) an. Dort fanden am vergangenen Wochenende die Rosentage statt.
Beim Rundgang durch das Dorf konnten man die unterschiedlichsten Rosensorten, Gärten und Anlagen bestaunen. Das abwechslungsreiche Programm mit Festumzug, dem Markt und die leckeren kulinarischen Angebote sorgten für einen schönen und unterhaltsamen Nachmittag.
Am Spätnachmittag fuhren wir am Schluchsee und Titisee vorbei über Furtwangen nach Gutach zurück.
Zum gemütlichen Ausklang kehrten wir im neueröffneten Gasthaus „Krone“ in Gutach ein.
Ein herzliches Dankeschön an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die tolle Organisation dieses schönen Tages. Ein weiteres Dankeschön an alle Sponsoren unseres leckeren Frühstückbuffets.

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  1. Pflanzentauschtag der Landfrauen

Am letzten Samstag im April fand unter der Regie der Landfrauen ein Pflanzentauschtag im Garten von Barbara Schulte statt. Es wurden zahlreiche Pflanzen von kleinen Sämlingen der Edelwicken und Tagetes über vorgezogene exotische Tomaten, Pepperoni und Paprika bis hin zu Funkien, Agapanthus und Ablegern von Flieder und Lilien angeboten und getauscht.

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In dem zauberhaft gestalteten Garten luden verschiedene Sitzgelegenheiten – unter altem Baumbestand – die Besucher ein, bei Kaffee und Kuchen miteinander ins Gespräch zu kommen und ihre „Gartenerfahrungen“ auszutauschen.

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Es wurde ein gemütlicher und entspannter Nachmittag, an dem pünktlich zur Mittagszeit die Regenwolken abgezogen sind und der Sonne den Platz überlassen haben. Die Besucher freuten sich besonders über die fachliche Kompetenz der Gastgeberin, die wertvolle Tipps geben konnte und auf den richtigen Standort der Pflanzen hinwies, damit sie gut wachsen und blühen.

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Zur freudigen Überraschung der Gartenbesitzerin, fand sich die große Hausschnecke vom letzten Jahr auch wieder ein – die übrigens keine nennenswerten Schäden an den Blumen und Pflanzen anrichtet!

Frischkorn-Gericht zubereiten und geniessen

…dass Vollwertkost etwas mit genießen zu tun hat, haben am Mittwoch-Abend die Landfrauen und Gäste des Vortragsabends selbst erfahren dürfen.

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Die Referentin Frau Veronika Schwarz –ausgebildete Gesundheitsberaterin GGB (Lahnstein) verstand es die anwesenden Frauen mit Hintergrundwissen über die Vollwerternährung und häufigsten Krankheitsursachen zu informieren. Sie sprach von der Gruppe der ernährungsbedingten Krankheiten – den lebensbedingten Krankheiten und den umweltbedingten Krankheiten durch die Umweltgifte.

Die vitalstoffreiche Vollwertkost und im Besonderen das vollwertige Frischkorngericht standen im Mittelpunkt des Abends. Die Frauen durften das Original Rezept nach Prof. Kollath zubereiten und verspeisen. Das Frischkorngericht kann zu jeder Tageszeit gegessen werden und bildet das Herzstück der Vollwertküche. Durch rechtzeitige Ernährungsumstellung können je nach Krankheitsbild bereits manifestierte Erkrankungen zum Stillstand gebracht oder sogar geheilt werden.

Viele Fragen wurden während des Abends gestellt und kompetent beantwortet. Frau Schwarz hat Bücher und Kurzschriften vom EMU-Verlag – dem eigenen Verlag des Max-Otto Bruker Hauses in Lahnstein- ausgelegt um den Teilnehmerinnen  eine schriftliche Grundlage der Vollwert Ernährung zu bieten. Eine Flockenquetsche und der Mahl-Aufsatz auf eine Küchenmaschine wurden vorgestellt.

So konnten sich die Frauen vorstellen sich das Getreide jeden Tag selbst frisch zu mahlen, denn für das Frischkorngericht  ist das frisch gemahlene und keimfähige Korn von ganz enormer Wichtigkeit.

Nach intensivem Gedankenaustausch und der Erkenntnis, dass Vollkorn richtig zubereitet wunderbar schmeckt, dankte Bärbel Wöhrle der Referentin für ihren Vortrag und der praktischen Anleitung mit einem kleinen Blumengruß.

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Landfrauen im Bärlauch-Paradies

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Am letzten Samstag wurde die angekündigte Bärlauchwanderung der Landfrauen Gutach von einem Landmann organisiert und geführt.

Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen wurden die Teilnehmerinnen am Parkplatz gleich mit einem süßen Dopingmittel (Eierlikör) auf den bevorstehenden Anstieg vorbereitet. Das Wandertempo wurde so gewählt, dass alle Teilnehmerinnen noch genug Luft hatten um miteinander reden zu können.

Am höchsten Punkt der Wanderung angekommen, wurde die Wanderschar mit einem wunderschönen Blick auf das Gutachtal belohnt. Nach einer weiteren Pause -diesmal mit frischem Buttergebäck in Schmetterlingsform- führte die Wanderung durch einen lichten Wald an einem romantischen Bächlein entlang wieder abwärts bis es plötzlich ganz intensiv nach Bärlauch roch. Die Bärlauch-Wiese wurde von uns ganz vorsichtig betreten um so wenig wie möglich der intensiv duftenden Zwiebelgewächse zu zertreten. Die mitgebrachten Taschen waren auch bald gefüllt so konnten auch die  blühenden Bäume und ein weiterer schöner Blick auf das Gutachtal bewundert werden.

Zum Abschluß dieses schönen Nachmittags wurden wir zu Kaffee und Kuchen auf dem Hof eingeladen.

Danke den gastfreundlichen Hofbesitzern für die ausgezeichnete Bewirtung – wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Bärlauch-Wanderung!

Jahreshauptversammlung 2018, Neue Linde in Gutach

Vorsitzende Bärbel Wöhrle und Schriftführerin Erika Lehmann berichteten von einem sehr aktiven Vereinsleben mit 67 Veranstaltungen in einem Jahr.

Die nächsten Termine sind am 23. März die traditionelle Bärlauchwanderung mit anschließender Einkehr – am 11. April Vortrag und Zubereiten des Frischkorngerichts –das Herzstück der „Vitalstoffreichen Vollwertküche“ und am 28. April der erste Pflanzentauschtag in Gutach bei Kaffee und Kuchen.

Bei seinem Grußwort fragte sich Bürgermeister Siegfried Eckert wie die Landfrauen deutlich mehr Aktionen organisieren konnten als es Wochen im Jahr gibt. „Die Landfrauen sind für die Gemeinde einer der wichtigsten Vereine im Ort.“ Er verglich die Landfrauen mit dem Baum des Jahres 2018 – der Esskastanie. Die Landfrauen sind in der Region verwurzelt, der Vorstand streckt die Äste aus und die Mitglieder füllen den Baum mit Blättern.

Der ausführliche Kassenbericht wurde wegen Krankheit der Kassiererin Ellen Neisse-Scharff von der stellvertretenden Vorsitzenden Bettina Breithaupt vorgelesen.

Karla Wöhrle, die den Ortsverein im Bezirk Haslach vertritt, informierte darüber, dass der Landfrauenverband Südbaden den jährlichen Mitgliedsbeitrag zum 01.Januar 2019 erhöhen wird.

Zu Ehrenmitgliedern ernannte Bärbel Wöhrle fünf Landfrauen, die seit vielen Jahren Mitglieder sind und sich darüber hinaus auch in der Vorstandschaft engagierten. Diese Ehrung ist eine Wertschätzung für eure langjährige Tätigkeit, denn ohne eure Unterstützung wäre der Verein nicht dort, wo er heute steht. Diese Worte galten für Gerlinde Aberle, die von 1992 bis 2017 als Kassiererin tätig war – für Elfriede Moser, die von 1992 bis 2017 stellvertretende Vorsitzende war – für Rosemarie Blum, die von 1992 bis 2008 im Beirat aktiv war und für Hilde Moser, die von 2001 bis 2017 das Amt der stellvertretenden Schriftführerin inne hatte.
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Hedwig Spathelf, die bei der Versammlung nicht anwesend sein konnte, erhält ebenfalls die Ehrenmitgliedschaft. Sie war von 1992 bis 2011 im Beirat aktiv.

Beim Tagesordnungspunkt Anregungen und Wünsche ergriff Bettina Breithaupt das Wort und dankte mit einem Blumengruß und Gutschein im Namen aller Gutacher Landfrauen der 1. Vorsitzenden Bärbel Wöhrle für ihren unermüdlichen Einsatz und Engagement.

Auftritt beim Bunten Abend

„Burnout“ – ein aktuelles Thema

Auf reges Interesse stieß der Vortrag über Burnout am 23.01.2018 im Gasthaus „Neue Linde“.

In Zusammenarbeit mit der „Gesundes Kinzigtal GmbH“ konnten die Gutacher LandFrauen die Diplom-Psychologin Vanessa Lehmann als Referentin für diese Veranstaltung gewinnen. Frau Lehmann arbeitet seit zwei Jahren in diesem Bereich in der Oberbergklinik in Hornberg.

Frau Lehmann erklärte den Zuhörern, was man unter Burnout versteht und welche Kriterien für die Beurteilung der Krankheit herangezogen werden. Sie nannte unterschiedliche Faktoren, die Ursache für einen Burnout sein können; dazu zählen unter anderem Arbeitsüberlastung aber auch Unterforderung, keine Wertschätzung bei der Arbeit, Perfektionismus oder das „Helfer-Syndrom“. Es sei immer ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren (privat und beruflich) die zu einem Burnout führen können.

Mit kleinen Übungen demonstriert Sie, wie individuell das Stresserleben sein kann – denn was der Eine schon als Stress empfand sah der Andere noch gelassen. Dieses persönliche Empfinden erklärte Sie damit, dass Stresserleben innerlich entsteht und mit unserer Inneren Haltung zusammenhängt. Wenn wir also unsere Innere Haltung verändern, können wir dadurch unser Stressempfinden positiv beeinflussen. Einem Burnout könne man vorbeugen, indem man für Ausgeglichenheit sorgt (Work-Life-Balance), sich in Achtsamkeit übt und seine inneren Antreiber erkennt („Sei perfekt“) und positiv verändert („Gut ist gut genug“).

Zum Schluss gab Frau Lehmann den Zuhörern Tipps, wie man vorgeht, wenn man selbst betroffen ist oder einen Betroffenen im näheren Umfeld hat. Außerdem beantwortete sie die Fragen der Anwesenden.

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Bärbel Wöhrle, 1. Vorsitzende, bedankte sich bei Frau Lehmann mit einem Frühlingsgruß für den informativen Vortrag.

Landfrauen erkunden unbekannte Wege in der Heimat

Traditionell führte die Winterwanderung der Gutacher Landfrauen wieder zu einer Weihnachtskrippe. Die Landfrauen bestehend aus 28 Personen  davon 7 Landmänner fuhren mit Privat-PKW über Niederwinden – dort war in einem Gartengrundstück eine ganze Krippenlandschaft aufgebaut – weiter nach Oberspitzenbach in die dortige kleine Dorfkirche. Neben dem barocken Altar war eine außergewöhnlich schöne Naturkrippe aus Rebholz mit den Figuren aus der heiligen Geschichte aufgebaut. Die stimmungsvoll beleuchtete Krippe wurde durch leise Chormusik im Hintergrund untermalt.

Die Gruppe legte einen weiteren Halt auf dem Weg zum „Prechterhof“ ein. Die Aussicht, die sich vom angesteuerten Grillplatz bot (teilweise waren die Berggipfel noch in Wolken gehüllt) regte zu allgemeinen Standortbestimmungen an. Sicher erkannt wurden nach einigen Diskussionen der Brandenkopf, Gschasikopf und der Kandel. Den meisten Teilnehmern war dieser Teil unserer näheren Heimat bisher völlig unbekannt.

Die Straße führte weiter durchs “Vater unser Loch“ zum Prechterhof. Wir wurden dort mit einem phantastischen Bauernvesper von deftig bis süß verwöhnt. Die Stimmung wurde immer besser als wir beim „flüssigen Dessert“ angekommen waren.

Bärbel Wöhrle bedankte sich bei der Familie Schneider für die exzellente und reichhaltige Bewirtung mit einem „flüssigen Gruß“ aus Gutach an der Schwarzwaldbahn.

Die anschließende Heimfahrt war dann noch einmal für die Teilnehmer eine Fahrt durch unbekanntes Gebiet – bis sich schließlich alle an der Kirche in Hofstetten angekommen, wieder auskannten.

Vielen Dank an Bärbel und Gerhard Wöhrle für die Organisation der Wanderung und diesem wunderschönen Nachmittag in unserer tollen Heimat.